Reichenau an der Rax

Erstellt am 06. Juli 2016, 05:29

von Tanja Barta

Sägewerk sperrt zu. Mit Ende des Jahres wird das Sägewerk der Stadt Wien für immer seine Pforten schließen. Neun Mitarbeiter sind betroffen.

Ende das Jahres hat das Sägewerk in Hirschwang ausgedient. Laut dem Wiener Forstamt ist das Werk einfach nicht mehr rentabel und muss daher geschlossen werden. Die neun Arbeiter, die derzeit beschäftigt sind, werden ihre Anstellung nicht verlieren.
 
 |  NOEN, Barta

Seit Jahren ist es ein fixer Bestandteil in der Raxgemeinde, das Sägewerk in Hirschwang. Am Ende diesen Jahres ist die Holzverarbeitungsstätte der MA 49 der Stadt Wien jedoch Geschichte. Still und heimlich wurde die Entscheidung über die Zukunft des Sägewerks getroffen. „Es ist einfach nicht mehr rentabel“, so Florian Hutz vom Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien.

Derzeit sind neun Mitarbeiter in dem Sägewerk angestellt. Genau bei diesem Punkt hat sich auch ÖVP-Bürgermeister Hans Ledolter eingeschalten: „Bezüglich meiner Sorge um die Mitarbeiter, wurde mir von einer kompetenten Stelle versichert, dass es keine Kündigungen geben wird, sondern im Personalstand der MA 49 verbleiben werden.“

Der Reichenauer Ortschef findet es schade, dass es das Sägewerk nicht mehr geben wird: „Ich bedauere es ganz besonders, dass ein so traditionsreiches Unternehmen aus Hirschwang verschwindet. Besonders für die Gemeinden Reichenau und Schwarzau nahm das Werk eine wesentliche Funktion bei der Bewirtschaftung der Wälder ein.“

Hintergrund:

Inhaber
Für das Sägewerk zuständig ist die MA 49 (Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien).

Produktion
Bisher wurde von dem in Hirschwang angesiedelten Sägewerk der Holzanfall der Quellenschutzwälder der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung verarbeitet.

Mitarbeiter
Derzeit sind neun Arbeitskräfte bei dem Sägewerk angestellt. Laut MA 49 soll keiner davon den Job verlieren.