Erstellt am 24. März 2016, 10:00

von Gerhard Brandtner

Ja zu Millionenprojekt. Beachtliche 21 Millionen Euro wird Errichtung einer neuen Schule kosten. Alle Fraktionen stimmten dem Projekt zu.

Geld  |  NOEN, Erwin Wodicka

Um viel Geld ging es bei der Gemeinderatssitzung am vergangenen Freitagabend. Genauer gesagt um rund 21 Millionen Euro und damit einen Meilenstein in der Stadtgeschichte, dem Neubau des Schulgebäudes.

Jetzt hat man endlich Nägel mit Köpfen gemacht und Architekt Dietmar Feichtinger einstimmig mit der Generalplanung betraut. Ein Beschluss mit weitreichenden Folgen für die nächsten Generationen.

„Es herrscht große Freude darüber, dass das Jahrhundertprojekt Schule nun doch eines aller Fraktionen gemeinsam ist“, so Listen-Bürgermeisterin Irene Gölles. Ein historisches Detail am Rande: Der Beschluss zum Schulneubau fällt genau 90 Jahre, nachdem Gloggnitz zur Stadt erhoben wurde.

Den Großteil der Kosten machen dabei mit rund 17,5 Millionen Euro die Bruttobaukosten aus. „Sowie die Bruttokosten für Abriss, Bauaufsicht, Ersatzcontainer, Einrichtung und die Errichtung der Sport- und Außenanlagen“, weiß die Stadtchefin.

Auch Geld für andere Projekte 

Der Baubeginn ist für Juni 2017 geplant, natürlich unter der Voraussetzung, dass die Einreichung und die Genehmigung samt Förderungen durchgehen. Der Beschluss dazu erfolgte einstimmig, diskutiert wurde aber nochmals darüber.

ÖVP-Stadtrat Friedrich Wernhart: „Unsere Forderung ist, dass der Kostenvoranschlag nicht wesentlich überschritten wird.“ WfG-Stadtrat Peter Kasper wusste diesbezüglich aber zu beruhigen und informierte über eine im Vertrag festgehaltene Ausstiegsklausel. Die ÖVP forderte auch ein, dass nach wie vor Geld für andere Projekte zur Verfügung stehen muss.

„Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und Sorgfalt ist uns genau so wichtig wie das Ziel, das Bestmögliche für die künftigen Schüler zu schaffen“, beruhigte Gölles. Da man künftighin viel Geld in die Hand nehmen muss, waren zumindest alle Parteien darüber erfreut, dass der Rechnungsabschluss 2015 ein Plus von fast 800.000 Euro auswies.