Kirchberg am Wechsel

Erstellt am 16. Mai 2017, 14:34

von Philipp Grabner

„Flucht“ aus verschiedenen Perspektiven. Unter dem Titel „Vom Weggehen(-Müssen) und Ankommen“ fand im Gymnasium Sachsenbrunn eine beeindruckende und berührende Podiumsdiskussion ein.

Historiker Gert Dressel leitete die Diskussion, die im Rahmen des Projekts „Die jüdische Bevölkerung in der Region Bucklige Welt-Wechselland“ stattfand. Am Podium saßen die 1932 geborene Gertraud Fletzberger, die nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland nach Schweden geschickt wurde sowie Nesar Ahmadi und Rahmad Kasemi, die beide aus ihrer Heimat Afghanistan flüchteten und nun als Schüler das Gymnasium Sachsenbrunn in Kirchberg am Wechsel besuchen.

Fletzberger berichtete den Diskussionsteilnehmern von der damaligen Situation und wie es war, als Tochter eines jüdischen Vaters in Wien aufzuwachsen. Nesar Ahmadi und Rahmad Kasemi wiederum berichteten – in beachtlichem Deutsch! – von ihrem schwierigen Weg nach Österreich, wieso sie aus ihrer Heimat fliehen mussten und wie sie sich in Österreich fühlen. Sehr oft gab es während der Diskussion berührende Passagen, etwa wenn die beiden jungen Männern von ihren Familien erzählten.

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