Erstellt am 17. November 2015, 04:58

von Franz Amschl

Das Erbe von Hillebrand. Franz Amschl über das Ende von Franz Hillebrand beim SC Neunkirchen.

Vergangene Woche haben sich die Wege von Trainer Franz Hillebrand und Neunkirchen getrennt. Drei Jahre war Hillebrand für die sportlichen Geschicke verantwortlich. Er kam im Winter 2012 zum Traditionsverein, zu einer Zeit als der Verein sportlich und wirtschaftlich am Boden lag.

Die Nachwehen der teuer erkauften Landesligazeiten trafen den Verein mit voller Wucht, umso höher ist es Hillebrand anzurechnen, sich diese Herkulesaufgabe zuzutrauen.

Gemeinsam mit einem neuen Vorstand rund um Obmann Dieter Leeb hat Hillebrand dem Verein wieder Leben eingehaucht. Es wurde viel in den Nachwuchs investiert, um dem Verein langfristig wieder eine Perspektive zu geben. In all diese Aktivitäten war Hillebrand mit eingebunden, ja sogar federführend.

ach drei Jahren übergibt er eine Mannschaft, die zweifelsfrei die Qualität hat, in der 2. Klasse wieder konkurrenzfähig zu sein und auch um die vorderen Plätze mitspielen zu können. Auch wenn es im Herbst sportlich nicht nach Wunsch lief, muss Neunkirchen für den Einsatz und das Engagement, das Hillebrand an den Tag gelegt hat, dankbar sein. Denn eines wird nach seiner Ära in Erinnerung bleiben: Er half dem Traditionsverein als ein Mann, wie er am dringendsten gebraucht wurde.