Erstellt am 26. Januar 2016, 05:23

von Fritz Hauke

Ein Poker mit viel Risiko. Fritz Hauke über die Breitenauer Transferpolitik.

Kein Blatt Papier passt zwischen die Abstiegskandidaten in der Gebietsliga. Mittendrin: Bezirks-Klub Breitenau. Die Mannschaft von Trainer Dietmar Lueger liegt drei Zähler vor dem vermeintlichen ersten Abstiegsplatz. Acht Vereine stecken im Keller, mehr als die Hälfte der Liga. Für zwei heißt es im Sommer wieder: Hallo, 1. Klasse!
Dass Breitenau in der Vorsaison bereits ganz wichtige Erfahrungen im Abstiegskampf gesammelt hat, ist mit Sicherheit ein Pluspunkt. Die durchwegs junge Mannschaft aus dem Steinfeld hat aus dem Erlebten gelernt, kann sich daran aufrichten, schon einmal den Kampf gegen den Abstieg gewonnen zu haben.

Die aktuellen Transferschritte bergen dennoch ein gewisses Risiko in sich. Einen Legionär nach kurzer Beobachtungsphase zu verpflichten, kann gut gehen, kann aber auch ins Auge gehen. Die Wahrheit liegt wie immer auf dem Platz – erst nach den ersten Härtetests wird sich erweisen, wie gut Breitenau am Transfermarkt gehandelt hat.

Prinzipiell ist der Weg der Richtige – gute Eigene aus dem Nachwuchs als Stützen der Kampfmannschaft, ergänzt mit Qualitätsspielern von außerhalb. Mit dieser Vereinsphilosophie hat sich Breitenau eigentlich einen Gebietsliga-Platz verdient.