Erstellt am 23. Februar 2016, 05:24

von Christian Feigl

Eine ganz große Herausforderung. Christian Feigl über die Diskussion einer Begegnungszone in Neunkirchen.

„Begegnungszone“ heißt das Zauberwort, auf das die Neunkirchner Unternehmer der Innenstadt setzen und deren Realisierung auch wieder die Frequenz ankurbeln soll. Warum? Weil dadurch endlich eine Stadt der kurzen Wege und die lang ersehnte Verbindung zwischen Wiener und Triester Straße möglich wäre. Freilich, das alleine wird die Innenstadt nicht retten, kann aber durchaus ein wertvoller Beitrag, den die Wirtschaft ebenfalls leisten müssen wird, zu neuer Hoffnung sein.

Allerdings – noch steht die Realisierung dieses Projekts in weiter Ferne. Während ÖVP-Bürgermeister Herbert Osterbauer zwar als Befürworter dieser Idee gilt, müssen die Unterstützer bei seinem Regierungspartner und Vize Martin Fasan noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Was ihn berechtigterweise skeptisch macht: Eine Begegnungszone dient zur Verkehrberuhigung und nicht Erregung. Umso schwieriger ist hier nicht nur der politische Spagat zu bewältigen. Alles unter einen Hut zu bringen, wird deshalb nicht einfach. In dieser Herausforderung liegt aber auch der Reiz, es zu meistern.