Erstellt am 02. Februar 2016, 03:23

von Fritz Hauke

Für alle gleich „bescheiden“. Fritz Hauke über die Tücken der Wintervorbereitung.

Ja, es darf geraunzt werden. Die Lieblingsbeschäftigung der Österreicher – so sagt man. Gilt angeblich auch für Fußballer. Aber wenn man sich die Trainingsbedingungen in unserer Region aktuell ansieht, dann ist raunzen auch durchaus angebracht. Erst zu kalt, zu windig, zu viel Schneefall, dann das Tauwetter – und dann war es plötzlich zu gatschig, zu nass.

Leider wie das Amen im Gebet: Die Vereine haben im Winter mit widrigen Bedingungen zu kämpfen. Logisch, dass Trainer, Spieler, Funktionäre teilweise nervös werden. Die Angst vor dem Wettbewerbsnachteil und die Furcht vor dem Trainingsrückstand gehen den Protagonisten durch den Kopf.

Allerdings darf man die „Raunzer“ trösten: Die Bedingungen sind für alle Vereine gleich „bescheiden“. Ausreißer ins Positive beziehungsweise Negative jetzt einmal außen vor gelassen.

Am Ende des Tages darf man sich von schlechten Trainingsbedingungen nicht verrückt machen lassen. Alle Spieler haben schon Top-Vorbereitungen gefolgt von katastrophalen Saisonen erlebt und umgekehrt – die Wahrheit liegt auf dem Platz (ja, okay, ein Euro ins Phrasenschwein). Was jetzt hilft: Das Beste aus der Situation machen – und sich trösten, dass irgendwann wieder der Frühling und der Sommer kommen.