Erstellt am 02. Februar 2016, 01:13

von Christian Feigl

Haberbichler als Bauernopfer. Christian Feigl über die Personalrochade im Neunkirchner Elektrohaus.

Es war ein personeller Paukenschlag, den SPÖ-Bürgermeisterin Margit Gutterding im Jahr 2007 überraschend setzte: Willi Haberbichler, damals noch als Bürgerlistengemeinderat politisch tätig, wurde zum neuen Geschäftsführer des Elektrohauses berufen.

Er sollte das sinkende Schiff vor dem Untergang retten. In den fast zehn Jahren ist vieles geschehen: Das städtische Elektrohaus wurde in die Wirtschaftsbetriebe ausgegliedert, der Warenverkauf gänzlich eingestellt. Aktuell konzentriert sich das Geschäftsfeld auf Montagetätigkeiten. Mit Robert Hanreich wurde ein General-Manager installiert.

Was allerdings nicht passiert ist: Trotz Optimismus und all dieser Veränderungen konnte der angestrebte Turnaround noch immer nicht geschafft werden. Im Gegenteil: Die Zahlen sind nach wie vor tiefrot.
Konsequenzen sind der logische Schritt.

Ob die Trennung von Haberbichler das lecke Schiff retten wird können, ist allerdings mehr als fraglich. Vielmehr sollten sich hier einmal die Verantwortlichen die Grundsatzfrage der Aufrechterhaltung des Betriebs stellen.