Erstellt am 09. Februar 2016, 05:18

von Fritz Hauke

Hoffen auf ein Happy End. Das sind die Geschichten, die der geneigte Sportleser sehen will. Das sind die Geschichten, über die Journalisten schreiben wollen. Das sind die Geschichten, die der Fan am Stammtisch gerne weitererzählt. Marco Angeler vor seinem Comeback.

Das sind die Geschichten, die der geneigte Sportleser sehen will. Das sind die Geschichten, über die Journalisten schreiben wollen. Das sind die Geschichten, die der Fan am Stammtisch gerne weitererzählt. Marco Angeler vor seinem Comeback.

Als Kind und Jugendlicher eines der Top-Talente im Bezirk blieb ihm im Rapid-Nachwuchs der ganz große Wurf verwehrt. Bei Sollenau in der Landesliga und Regionalliga wurde der SC Wiener Neustadt auf ihn aufmerksam, holte ihn in die Bundesliga. Doch das Knie spielte nicht mit, ließ eine Karriere in der höchsten Spielklasse nicht zu. Fast zwei Jahre nach seinem Abschied von Wiener Neustadt wagt Angeler langsam den Neuanfang. Sachte. Schritt für Schritt. Ohne Stress. Nichts überhasten. Alle Zeit der Welt.

Wenn Marco Angeler tatsächlich sein Comeback schafft und schmerzfrei leistungsmäßig Fußball spielt, freut sich das Fußballer-Herz. Es gibt wohl kaum jemanden, der es dem gebürtigen Grimmensteiner nicht vergönnt, dass er wieder auf die Beine kommt. Es ist ihm zu wünschen, dass diese Comeback-Story das letzte Kapitel im langen Verletzungs-Epos seiner Karriere bleibt. Unabhängig davon, ob Marco Angeler zu seiner alten Stärke zurückfindet – es wäre ein Happy End. Und zwar in einer Geschichte, die wohl nur der Fußball schreibt.