Erstellt am 12. Juli 2016, 05:00

von Christian Feigl

Abgerechnet wird am Schluss. Christian Feigl über die starre Haltung der Grünen in der Neunkirchner Verkehrsfrage.

Während die einen von einem unmoralischen Angebot sprechen, sehen die anderen das Angebot der SPÖ an die ÖVP zum Koalitionsbruch in Neunkirchen als seriösen Vorstoß und letzte Chance zur Rettung der innerstädtischen Wirtschaft.

Denn mit ihrem Koalitionspartner, den Grünen, kam die ÖVP in der Frage der Verkehrslösung auf keinen grünen Zweig. Die angekündigte 2. Phase mit Umdrehung der Einbahn in der Wiener Straße und Öffnung der Herrengasse wird also nicht kommen, die Phase 1 mit Erleichterung des Verkehrsflusses rund um den Panoramapark, wo ab September ein Müller mit 130.000 Artikel (!!!) wartet, allerdings schon ab Herbst. Und so wie es ausschaut, ist der Karren diesbezüglich auch verfahren. Grüne-Klubobmann Johann Gansterer hat angekündigt, vom Kurs nicht abzurücken. Eine Haltung, die immerhin konsequent ist und in gewisser Weise oft in der Politik von der Bevölkerung vermisst wird. Was das den Grünen letztendlich bringt, wird sich spätestens 2020 bei der Wahl zeigen. Eine (Ab)Rechnung, die für die Innenstadt möglicherweise zu spät kommt.