Neunkirchen

Erstellt am 30. August 2016, 05:12

von Christian Feigl

Hausaufgaben nicht vergessen. Christian Feigl über die desolaten Straßen in der Bezirkshauptstadt.

In Neunkirchen fühle sie sich gleich ganz heimisch, erzählte einmal ein Fotomodel aus der Ukraine Meisterfotograf Martin Wieland. Mit dem Verweis, dass die Zustände der Straßen hier jenen in ihrer Heimat gleichen würden, klärte sie im nächsten Atemzug ihren Vergleich auf.

In der Tat hat sich der Zustand der Straßen in der Bezirkshauptstadt in den vergangenen Jahren nicht verbessert. Im Gegenteil. Schreckgasse, Schwarzauferweg, Friedhofgasse oder Triftweg sind mittlerweile für die Verkehrsteilnehmer zu wahren Buckelpisten geworden. Kein Wunder, wenn der zuständige SPÖ-Stadtrat Günther Kautz einmal mehr nach einer Aufstockung der finanziellen Mittel für diesen Bereich fordert.

Ja, in Neunkirchen wird viel gebaut. Der Zubau des Kindergartens in der Schreckgasse oder das neue Feuerwehrhaus stehen aktuell als positive Beispiele von Gemeindeprojekten. Das ist toll, gut und richtungsweisend für die Zukunft. Allerdings darf dabei nicht auf die Hausaufgaben vergessen werden: Und dazu gehören auch einmal die Fahrbahnen im Stadtgebiet, die sich diesen Namen derzeit nicht verdienen.