Neunkirchen

Erstellt am 26. Juli 2016, 05:34

von Andreas Fussi

Motivation sollte groß genug sein. Andreas Fussi über die Debatte rund um fehlende Beisitzer bei der Wahl.

Die nochmalige Bundespräsidentenwahl wirft ihre Schatten voraus. Es geht um die notwendigen Beisitzer, für die immer weniger Interesse besteht, seitdem Unregelmäßigkeiten nach der letzten Stichwahl zur Bundespräsidentenwahl aufgetreten sind, die letztlich zur Wiederholung der Wahl geführt haben. Viele Beisitzer haben Angst, sie könnten eventuell künftig vor Gericht gezogen werden und bleiben der Wahl lieber fern.

Dass gerade die FPÖ zuletzt in der Stadt Neunkirchen weniger als die Hälfte der ihr zustehenden Beisitzer stellte, ist ein pikantes Detail, war es doch die Bundespartei, die durch ihre Wahlanfechtung für die Wiederholung der Bundespräsidenten-Stichwahl sorgte. Die Freiheitlichen sind daher zu Recht aufgefordert, am 2. Oktober genügend Beisitzer für die ihnen zustehenden Sprengel zu nominieren. Die Motivation für diese bedeutsame Tätigkeit müsste bei der FPÖ eigentlich größer als bei SPÖ oder ÖVP sein, die im Gegensatz zu den Blauen bei der Wahl ja keinen eigenen Kandidaten stellen.