Erstellt am 28. Juni 2016, 05:15

von Fritz Hauke

Weg zurück damit verbaut. Fritz Hauke über die Wechsel-Causa Mario Pürrer.

Hochzeit. Große Trauung. Mann und Frau geben sich vor Familien und Freunden das Ja-Wort. Es ist eine Sandkastenliebe, man kennt sich seit frühester Kindheit – und nach kurzen Fremdflirts seinerseits hat man wieder zueinandergefunden. Doch bevor die Ehe rechtlich bindend ist, bekommt der Ehemann doch noch eine Idee – und brennt mit der Floristin durch. Sie erscheint in diesem Moment einfach attraktiver…

Zurück bleibt eine – zurecht zornige – Braut und viele gekränkte Verwandte und Bekannte.

Die Zusammenarbeit zwischen Spieler und Verein ist natürlich nicht ganz so bedeutend wie das heilige Sakrament der Ehe. Aber: Mario Pürrer und sein Doch-Nicht-Engagement in Scheiblingkirchen haben viel zerbrochenes Porzellan hinterlassen. Und zwar ausgerechnet bei Pürrers Heimatverein. Genau dorthin, wo man eigentlich als Fußballer, egal was war, immer zurückkommen können muss. Diese Brücke nach Hause hat Pürrer in Brand gesteckt.

Ewig schad‘ drum. Denn sportlich hätten Scheiblingkirchen und Pürrer ein gutes Paar abgegeben.

Fakt ist: Wenn man schon vor dem Pfarrer steht und „Ja“ sagt, dann sollte man sich nicht darauf berufen, noch nichts unterschrieben zu haben. Egal, wie attraktiv die „Floristin“ vielleicht erscheinen mag.