Erstellt am 05. April 2016, 02:24

von Christian Feigl

Müller reibt sich schon die Hände. Christian Feigl über das Treffen der Neunkirchner Politik und Wirtschaft.

Das Positive zu Beginn: Es ist schön und gut, dass sich Politik und Wirtschaft in Neunkirchen wieder zum gemeinsamen und intensiven Dialog zusammengesetzt haben. Denn nur gemeinsam kann man aus der größten innerstädtischen Krise kommen, die die Bezirkshauptstadt bislang getroffen hat.

Allerdings: Die wirklich großen Ideen zur Rettung, ohne viel Geld in die Hand zu nehmen, konnten auch dieses Mal nicht gefunden werden. Und der Faktor Zeit spielt ebenfalls gegen die Innenstadt.

Denn nur ein paar hundert Meter davon entfernt, errichtet der deutsche Unternehmerriese Müller neben dem Panoramapark aktuell gerade seinen Einkaufstempel. Und so wie der Panoramapark einigen Geschäften im Zentrum das Leben ausgehaucht hat, ist auch zu befürchten, dass mit Müller ab Herbst eine ähnliche Situation eintreten wird. Der Todesstoß droht!

Wahrscheinlich braucht es dann auch arbeits- oder werbetechnisch einen Zusammenschluss mit den Giganten neben dem Zentrum, um den Karren überhaupt noch aus dem Dreck ziehen zu können.

c.feigl@noen.at