Erstellt am 06. Oktober 2015, 06:22

von Christian Feigl

Nicht nur alleine Wohnbau fördern. Christian Feigl über einen neuen Stadtteil, der in Neunkirchen entstehen soll.

Neunkirchen ist eine Stadt mit Bevölkerungs-Zuzug und das ist für eine Bezirkshauptstadt auch gut so. Klar, dass sich gerade so eine Stadt dann auch flächenmäßig weiterentwickeln muss. Geht es nach den Plänen der Stadtregierung, dann soll eine riesige freie Ackerfläche im Grenzgebiet zu Natschbach-Loipersbach in einen neuen Stadtteil mit dem Namen „Gartenstadt“ umgewandelt werden. Rund 400 Wohneinheiten sind dort geplant, also keine Kleinigkeit.

Kein Wunder, wenn da bei so manchem Anrainer, aber auch der Opposition die Alarmglocken schrillen. Zu wos brauch ma des – so ihre berechtigte Frage. Denn aktuell wird in Neunkirchen ein Wohnbau exzessiv betrieben, der seinesgleichen sucht. Egal ob am NSW-Areal, hinter dem Veranstaltungszentrum, in der Blätterstraßensiedlung, hinter der Firma Orthuber oder beim Friedhof – es ist jetzt schon kaum vorstellbar, dass für dieses Volumen auch Bedarf herrscht.

Zumindest ebenso viel Energie sollten die Verantwortlichen daher für mögliche Betriebsansiedelungen aufbringen. Das schafft schließlich auch Arbeitsplätze!