Erstellt am 09. Februar 2016, 05:23

von Christian Feigl

Noch nicht der ganz große Wurf. Christian Feigl über die neue Verkehrslösung für Neunkirchen.

Der große und von vielen Neunkirchnern, vor allem Geschäftsleuten, erwartete Wurf ist sie ja nicht gerade, die neue Verkehrslösung, die ab Herbst in der Bezirkshauptstadt umgesetzt wird. Auf den ersten Blick ist sie eher eine Erleichterung für alle jene, die die Einkaufsflächen des Panoramaparks, Möbelix und zukünftigen Lidls sowie Müllers besuchen. Denn mit den neuen Einbahn- und Kreuzungsregelungen soll vor allem der die Stadt verlassende Verkehr entlastet und flüssiger gemacht werden.

Allerdings sollte doch nach wie vor Priorität haben, den Menschen den Weg in die Innenstadt statt ein Verlassen dieser zu erleichtern. Und auch wenn die präsentierte Lösung in Einklang mit der Wirtschaft erstellt wurde, wirklich glücklich wirkten deren Vertreter nicht. Denn ohne der zweiten Phase, die eine Umkehrung der Einbahn der Wiener Straße und somit eine Zufahrt zum Zentrum über Minoriten- und Holzplatz ermöglichen soll, bringt ihre diese vorerst nicht viel. Schade, dass diese Phase nicht gleichzeitig realisiert werden kann.