Erstellt am 30. Dezember 2015, 13:09

von Christian Feigl

Sympathien eingebüßt. Christian Feigl über die Fehltritte der Neunkirchner Stadtregierung im Jahr 2015.

Gagenerhöhung für die Politiker und Gebührenerhöhungen für das Volk: Das waren in der Bezirkshauptstadt jene politischen Themen, die im heurigen Jahr für großen Gesprächsstoff gesorgt haben. Erstere wurde überhaupt nur mit den Stimmen der Stadtregierung beschlossen, zweitere bis auf zwei Ausnahmen großteils.

Damit diese Themen auch in Zukunft nicht in Vergessenheit geraten, dafür wird die SPÖ mit dem einen oder anderen Dringlichkeitsantrag weiterhin sorgen. So wie sie es in der Sitzung des Dezembergemeinderats bereits gemacht hat. Ihr Dringlichkeitsantrag, die Politikergehälter wieder zurückzusetzen, wurde niedergestimmt.

Auch selbst im eigenen Haus, wo man in allen Bereichen eisern spart, wird inzwischen das Agieren der Spitze mit Missfallen goutiert. Da ist das kürzlich beschlossene Kinderweihnachtsgeld für die städtischen Mitarbeiter wohl nur Balsam auf die Wunden, ein „Ruhigstellen“ in den eigenen Reihen. Die Bevölkerung hat davon rein gar nichts. Im Gegenteil: Für den Normalbürger gibt es wohl heuer nicht sehr viele Gründe, die Stadtregierung am Sympathietreppchen ganz oben zu platzieren.