Erstellt am 10. Mai 2016, 05:14

von Christian Feigl

Transparenz erleichtert alles. Christian Feigl über Hearings bei wichtigen Postenbesetzungen.

So etwas gibt es auch nicht alle Tage: Für einen Job auf der Neunkirchner Gemeinde haben sich 25 Personen beworben – sie alle möchten den offensichtlich sehr begehrten Posten am Standesamt. Ein Hearing soll bei der Entscheidung helfen.

Eine Vorgangsweise, die von der SPÖ zwar begrüßt, für einen solchen Posten aber, bei dem es nicht um die Leitung geht, auch etwas übertrieben gehalten wird. Anders sieht es hingegen bei der Neubesetzung für den Bauhofchef aus. Zwar ist diese Funktion bereits öffentlich ausgeschrieben, von einem Hearing haben Günther Kautz und Co. aber seitens der Verantwortlichen noch nichts gehört.

Stadtchef Herbert Osterbauer versichert auf Nachfrage der NÖN, dass es eines geben werde und verwies auf Postenbesetzungen in der Vergangenheit, wo es bei Schlüsselfunktionen immer so gewesen sei.
Das ist wichtig und richtig, denn Transparenz ist gerade bei Besetzungen im öffentlichen Dienst wichtiger denn je. Umso weniger müssen sich die Verantwortlichen im Fall von Problemen nachher auch etwas vorwerfen lassen.