Erstellt am 17. November 2015, 04:03

von Christian Feigl

Vorbild bei der Unterbringung. Christian Feigl über Pläne, das alte Spital als Transitquartier zu nutzen.

Die Aufregung war nicht nur in der Bezirkshauptstadt groß, als in der Vorwoche das alte Neunkirchner Spital im Zusammenhang mit einem möglichen Transitlager für Kriegsflüchtlinge genannt wurde. Immerhin, genauso rasch wie das Gerücht aufkam, wurde auch wieder Entwarnung gegeben.

Es stimmt allerdings, dass es tatsächlich diesbezügliche Pläne gegeben hat: Welche aber aus mehreren Gründen letztendlich wieder verworfen werden mussten. ÖVP-Bürgermeister Herbert Osterbauer hat bereits im Vorfeld angekündigt, dass er sich eine solche Unterbringung nicht gefallen lassen würde.

Denn Neunkirchen hat bereits einen großen Beitrag zur Bewältigung der Flüchtlingskrise geleistet – immerhin wurden elf Wohnungen zur Verfügung gestellt, es leben Menschen aus 71 Nationen hier. Und auch Ternitz ist mit dem Transitlager in unmittelbarer Umgebung mit gutem Beispiel vorausgegangen.

Zudem bietet der Bezirk seit Jahren Asylanten Unterkünfte in einigen Gemeinden. Jetzt wäre es einmal an der Zeit, wenn andere Verweigerer diesem Beispiel folgen würden.