Erstellt am 20. Oktober 2015, 06:02

von Christian Feigl

Vorsicht ist immer geboten. Christian Feigl über die Tücken der Werbung und zwei Neunkirchner Beispiele dafür.

Mit der Werbung ist es ähnlich wie mit der Kunst: Sie soll möglichst auffallen, mitunter provozieren und als Gesprächsstoff dienen! Einer, dem dies zuletzt gelang, ist Neunkirchens Bäcker Robert Schlief. Und zwar in einer Dimension, mit der er gar nicht gerechnet hat.
Seine etwas freizügigere Werbelinie eines Männerkörpers schaffte es nach einer Beschwerde sogar bis in den Österreichischen Werberat. Der kann zwar keine Strafen verhängen, wird aber wahrscheinlich die Empfehlung abgeben, die Kampagne zu stoppen.

Der Meisterbäcker hat damit, wenn auch wahrscheinlich nicht ganz beabsichtigt, sein Ziel erreicht: Er ist im Gespräch.
Mehr im Gespräch als ihm lieb ist, ist auch Neunkirchens Unternehmer Gerhard Pesendorfer. Er nutzt die Internetplattform Facebook, um für seine kleine und feine Galerie, die er betreibt, zu werben. Nun wurde er Opfer von Betrügern, die seine Zugangsdaten knackten und seine Kontakte um Geldüberweisungen baten.
Zwei Beispiele, die eines zeigen: Eine Grundportion Vorsicht vor der Durchführung kann nie schaden!