Erstellt am 01. März 2016, 05:34

von Christian Feigl

Wird Zeit, dass Ruhe einkehrt. Christian Feigl über die Querelen beim Neunkirchner Roten Kreuz.

Weiterhin heiß umfehdet und wild umstritten ist das Erbe von Sepp Schmoll als Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Neunkirchen. Nach den Querelen im Vorfeld rund um potenzielle Kandidaten war letztlich mit dem Neunkirchner Mediziner Günther Waglechner nur ein Mann zur Wahl gestanden, doch er erhielt die dafür notwendige Mehrheit in einer Marathonsitzung am Freitag nicht.

Denn innerhalb der Mannschaft – immerhin waren 199 Mitglieder persönlich zur Wahl erschienen – brodelt es gewaltig. Neid, Missgunst, aber auch persönliche Eitelkeiten sind es, die zu der unangenehmen Situation geführt haben.

Freilich, an der Tätigkeit, den Menschen zu helfen, wird das nichts ändern. Und das ist auch gut so!
Die Verantwortlichen dürfen aber nicht davon ausgehen, dass Meinungsbilder und Unterstützer aus der Politik und Wirtschaft von den internen Querelen nichts mitbekommen.
Deswegen wäre es an der Zeit, endlich Tacheles zu reden, denn einen dritten Wahlgang samt Wundenlecken braucht wirklich niemand!