Erstellt am 21. Juni 2016, 05:30

von Christian Feigl

Zweimal gelebte Bürgernähe. Christian Feigl über gelungene konstruktive Politik in Neunkirchen.

Es geht auch anders! Mit konstruktiver Sachpolitik machen in Neunkirchen derzeit die SPÖ und ÖVP auf sich aufmerksam. Während die Oppositionspartei sich die Installierung eines kostenlosen WLAN im Freizeitzentrum auf ihre Fahnen heften darf, sorgt die Regierungs- und Bürgermeisterpartei mit einem innovativen Schritt für Aufsehen: Die Neunkirchner können sich mit Anliegen künftig direkt per Whats App an die Partei wenden und die Probleme vor der Haustüre sollen umgehend von den Mandataren bearbeitet und einer Lösung zugeführt werden.

Beides sind Beispiele für eine gelungene Politik der Bürgernähe. Bei der Whats App-Idee muss man allerdings noch abwarten, wie die Resonanz aus der Bevölkerung ist und wie es mit der Umsetzung der gemeldeten Probleme seitens der Gemeindepolitiker dann auch aussieht. Sonst kann eine solche Aktion rasch zu einem Rohrkrepierer werden.

Ruhig ist es hingegen derzeit um Neunkirchens Grüne und Blaue geworden. Für sie sollte gelten: Kräfte bündeln und die eine oder andere Idee demnächst nachschießen.