Erstellt am 12. September 2015, 10:57

von Gerhard Brandtner

Kultur in Gloggnitz auf neuer Schiene. Den Mittwoch als kulturellen Veranstaltungstermin erachtet man für einen bevorzugten Wochentag, der nicht wirklich als der klassische Veranstaltungstag gilt.

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Den kulturellen Veranstaltungen in Gloggnitz will man ein Gesicht geben. Der „Kultur-Mittwoch“ soll einen Beitrag zur neuen Identität legen. „Die Ausgangssituation ist, dass es teilweise unbefriedigende und wirtschaftlich belastende Besucherzahlen bei Veranstaltungen des Kulturreferats gibt“, so der zuständige Stadtrat Peter Kasper. Offenbar im Gegensatz dazu gibt es Anfragen nach mehr und vielseitigeren Veranstaltungen.

 „Gloggnitzer Kultur Mittwoch“ als neuer Veranstaltungstag

Kritisch gibt man sich in der Analyse. So sieht Kasper eine fehlende Durchgängigkeit und vermisst Programmcharakter als einen der Gründe, ebenso wie eine steigende Veranstaltungskonkurrenz. „Und sicher auch eine nicht zeitgemäße Bewerbung“, so Kasper. Mit dem „Gloggnitzer Kultur Mittwoch“ will man jetzt alles auf eine neue Schiene bringen. Das Logo stammt vom Gloggnitzer Grafiker Wolfgang Hartl. Die Idee dahinter ist denkbar einfach. „Es zeigt die Mitte der Woche, wir wollen die Kultur wieder hochfahren.“ Den Mittwoch sieht man als einen bevorzugten Wochentag, der nicht als der klassische Veranstaltungstag gilt. Auch die anderen Gloggnitzer Veranstalter sollen eingebunden werden und können nach Rücksprache das Logo nutzen. „Eine neue Identitätsstiftung durch das neue ‚Gesicht‘ der Gloggnitzer Kulturveranstaltungen“, so Peter Kasper, der gemeinsam mit Elisabeth Bauer, Susanne Haiden, Anna Zmugg und Wolfgang Hartl das Logo im Karl-Renner-Museum präsentierte.

Die ersten Veranstaltung gibt es übrigens am Mittwoch, 16. September. Im Stadtsaal tritt Oliver Baier mit seinem Programm „Schlagerschlachtung“ auf.