Erstellt am 06. Oktober 2015, 07:07

von Christian Feigl

Neuer Stadtteil in Planung. Neunkirchen und Natschbach planen eine gemeinsame „Gartenstadt“: Rund 1.500 Menschen könnten bei Realisierung des Projekts im Endausbau in 15 Jahren dort leben.

Präsentierten am Freitag das Projekt exklusiv der NÖN: Martin Panzenböck, Herbert Osterbauer, Günter Stellwag, Martin Fasan und Karl Rudischer.  |  NOEN, Foto: Feigl

Große Zukunftspläne haben die beiden Nachbargemeinden: Zwischen der Erwin Pröll-Siedlung und dem Spitz am Stadtrand soll unter dem Namen „Gartenstadt“ gemeinsam ein neuer Stadtteil entstehen. Bis zu 400 Wohneinheiten sind geplant.

Wohnen, Naherholung und Arbeitsplätze

Ein epochales Vorhaben, das aber auch kritisiert wird. Wohnen, Naherholung und Arbeitsplätze - das alles soll die vom Architektenbüro „Rudischer & Panzenböck“ entworfene „Gartenstadt“ im Endausbau in der Idealvariante bieten. Rund 1.500 Personen könnten dort wohnen.

Gar von einer „historischen Chance“ sprechen Neunkirchens Bgm. Herbert Osterbauer und sein Natschbacher Amtskollege Günter Stellwag (beide ÖVP), die aber beide betonen, nichts überstürzen zu wollen. „Jetzt geht es einmal darum, eine rechtliche Basis zu schaffen, sprich die notwendigen Umwidmungen dafür im Gemeinderat, zu beschließen.“

Auch das Projekt selbst wird Schritt um Schritt realisiert: „Wir werden dort sicher keine Geisterstadt hinstellen, sondern nach Bedarf und Möglichkeit planen und errichten“, versprechen die Planer Karl Rudischer und Martin Panzenböck, Projektdetails siehe Infobox unterhalb.

„Es wird da keinen Wettkampf geben“

Gestartet könnte mit Jahresbeginn 2017 werden. Ob auf der Neunkirchner oder Natschbacher Gemeindehälfte, steht noch nicht fest: „Es wird da keinen Wettkampf geben“, so die Ortschefs, die am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit bei einer Versammlung die Anrainer informierten.

Fix ist aber, dass von der bestehenden Siedlungskante weg gebaut werden soll. Voll hinter dem Projekt steht auch Neunkirchens Grüne Vizebürgermeister Martin Fasan: „Eine vorausblickende Raumplanung ist für ein wichtiges, wenn auch schwer vermittelbares, Thema!“