Neunkirchen

Erstellt am 18. Juli 2017, 04:50

von Christian Feigl

Bezirksgericht: Führungsduo komplettiert. Helmut Bruckmüller beerbt Johann Gruber als Vorsteher der Geschäftsstelle und Diplomrechtspfleger. Für den Neunkirchner ist es eine besondere Rückkehr.

Der Neunkirchner Helmut Bruckmüller ist beruflich wieder in seiner Heimat angekommen.  |  Feigl

Zurück zu den Wurzeln heißt es für Helmut Bruckmüller: Seit 1. Juni komplettiert er als Vorsteher der Geschäftsstelle und Diplomrechtspfleger am Bezirksgericht mit Gerichtsvorsteher Stefan Koppensteiner das Führungsduo. Für den 55-Jährigen ist es eine besondere Rückkehr, war er doch hier bis 2004 bereits tätig.

Weil er seine Ausbildung in der Heimat nicht mehr verwerten konnte, zog es ihn anschließend auf das Landesgericht für Zivilrechtssachen und Bezirksgericht für Handelssachen nach Wien. Die Rückkehr hat für den Neunkirchner vor allem zwei Gründe: „Zum einen bringt die Nähe zum Arbeitsplatz einen Gewinn an Lebensqualität, zum anderen erwartet uns mit der Übersiedelung eine ganz große Herausforderung.“

Generalsanierung ab Oktober

Wie bereits ausführlich berichtet wird das Bezirksgericht ab Oktober generalsaniert. Als Ersatzquartier dient dann für die nächsten eineinhalb Jahre das ehemalige Polytechnikum in der Wiener Straße 23. „Für uns ist es eine große Challenge, alleine 900 Laufmeter an Akten müssen übersiedelt werden.

Da Helmut bereits eine solche Übersiedelung in Wien koordiniert hat, freue ich mich, mit ihm zusammenarbeiten zu dürfen“, streut ihm Koppensteiner Rosen. Mit der Übersiedelung in das Ausweichquartier folgt auch formell der letzte Akt der Zusammenlegung mit dem Bezirksgericht Gloggnitz. Die acht Mitarbeiter sind dann ebenfalls in der Bezirkshauptstadt tätig.

Derzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für das Projekt auf Hochtouren: Die ersten Trockenbauwände wurden aufgestellt, demnächst wird ausgemalt und die Technik vorbereitet. Ab September beginnt dann die intensive Übersiedelungsphase.