Neunkirchen

Erstellt am 19. April 2017, 04:00

von Philipp Grabner

Frühstücksfernsehen: Stadt als TV-Gastgeber. Sendung „Guten Morgen Österreich“ sendete drei Stunden aus der Bezirkshauptstadt – mit einigen Stargästen.

Barta/Grabner

Früh aufstehen war das Motto am Montag der Vorwoche. Für drei Stunden war Neunkirchen Übertragungsort der TV-Sendung „Guten Morgen Österreich“, die wochentags zwischen sechs und neun Uhr im ORF-Programm ausgestrahlt wird.

Das Tagesthema der Sendung lautete „Kinder und Fußball“, passend dazu erzählte SC Neunkirchen-Präsident Dieter Leeb über die sportlichen Aktivitäten in der Bezirkshauptstadt und Fußballlegende Michi Konsel berichtete, wie seine Eltern damals auf seinen Berufswunsch – Profifußballer zu werden – reagierten. Das Stadtporträt zeigte Neunkirchen dann von vielen Seiten: Der Pumptrack stand ebenso im Blickpunkt wie das Kneippbecken im Stadtpark.

Neunkirchens oberste Stadtpolitik zieht eine positive Bilanz der dreistündigen TV-Präsenz. „Natürlich war die Sendung ein Gewinn für die Stadt“, so ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer. Dass es auch Kritik an der Sendung gegeben hat, wie etwa von Helga Fochler von der Volkshochschule (siehe Seite 6), nimmt der Bürgermeister zur Kenntnis, auch wenn er die Vorwürfe nicht nachvollziehen kann.

„Wir haben dem ORF noch viel mehr angeboten, als gezeigt wurde. So wurde beispielsweise im Inneren der Kirche gedreht, diese Sequenzen schließlich aber nicht gespielt“, so Osterbauer. Ins selbe Horn stößt auch Grüne-Vizebürgermeister Martin Fasan: „Die Angebote gingen darüber hinaus, was letztlich gezeigt wurde!“ An Kosten sei „ein runder Tausender“ angefallen, wie der Stadtchef auf Nachfrage mitteilt. „Wir haben uns an der Hälfte der Nächtigungskosten beteiligt“, informiert der Bürgermeister die NÖN.

Umfrage beendet

  • War ORF-Sendung ein Gewinn für die Bezirkshauptstadt?