Erstellt am 12. April 2016, 05:34

von Philipp Grabner

Fünfer-Flut nach Mathe-Schularbeit. Unmut nach Schularbeit an Neunkirchner Bildungsstätte. Direktorin beruhigt: „Arbeit wird innerhalb von 14 Tagen wiederholt!“

 |  NOEN, Panthermedia/Viktor Cap/BAWA

Aufregung gibt es am Neunkirchner Gymnasium nach einem äußerst schlechten Ergebnis einer Mathematik-Schularbeit einer zweiten Klasse. Gegenüber der NÖN wurden 17 negative Arbeiten von insgesamt 21 kolportiert – folglich gebe es nur vier Arbeiten, die mit einer positiven Note beurteilt wurden.

Die NÖN konfrontierte Direktorin Susanne Casanova-Mürkl: „Ja, es gibt diese angesprochene Schularbeit, bei der mehr als die Hälfte der Noten negativ ist“, so die Schulleiterin. Jedoch stimme die Anzahl der „Nicht genügend“ nicht, wie sie betont: „Es sind mehr als die Hälfte der 21, aber weniger als 17!“ Genaue Angaben dürfe sie aus Datenschutzgründen ohnehin nicht geben, so die Pädagogin.
 

Dass die Schularbeit ein „katastrophales Ergebnis“ aufweise, bestreite sie nicht. „Die Schularbeit war nicht leicht, sie wäre aber schaffbar gewesen. Ein Problem, das ich schon länger beobachte, ist, dass bei vielen Schülern die Ernsthaftigkeit beim Lernen nicht gegeben ist.“

Generell ist Casanova-Mürkl um Beruhigung bemüht: „In der Unterstufe gibt es 260 Schularbeiten, wovon eine wiederholt werden muss, das ist ein minimaler Prozentsatz.“ Zudem würden solche Ergebnisse eben auch zum Schulalltag gehören.

Die Arbeit soll nun innerhalb von 14 Tagen mit demselben Stoffgebiet wiederholt werden. Der betreffende Pädagoge wollte mit der NÖN nicht sprechen.