Erstellt am 25. Mai 2016, 12:25

von Christian Feigl

Neunkirchen gewinnt Mobilitätspreis. Tolle Auszeichnung für die Bemühungen der Bezirkshauptstadt um den Radverkehr.

(v.l.n.r.): Umweltgemeinderat DI Christian Humhal, Vizebürgermeister Mag. Martin Fasan, Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Bürgermeister Kommerzialrat Herbert Osterbauer.  |  NOEN, NLK Reinberger

Neunkirchen gewann in der Kategorie „Infrastruktur“ für die Anbindung Schwarzatal/Triesterstraße an die Innenstadt durch die Errichtung eines neuen Steges.

Am 2. e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk wurde erstmals der RADLand-Mobilitätspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden unter anderem Gemeinden, Schulen, Pfarren, Firmen und Privatpersonen, die im Jahr 2015 durch Maßnahmen, Aktionen oder Tätigkeiten zur Steigerung des Radverkehrs im Alltag beigetragen haben.

"Wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet"

„Bis 2020 wollen wir den Radverkehr auf Niederösterreichs Straßen verdoppeln. Die Stadt Neunkirchen ist mit ihren Aktivitäten vorbildlich bei der Forcierung des Radverkehrs“, so Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf.
Neunkirchen ist Vorreiter beim Radverkehr

„Ein Drittel der Emissionen stammen aus dem Sektor Verkehr. Mit dem Mobilitätspreis holen wir jene vor den Vorhang, die durch die Forcierung des Radverkehr oder der Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben“, so Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Zur Anbindundung des Schwarzatal-Radweges an die Innenstadt durch den Stadtpark war für den lückenlosen Radverkehr die Verbreiterung eines Steges erforderlich. Die Anbindung erhöht die Verkehrssicherheit für alle RadfahrerInnen, die ins Stadtzentrum gelangen wollen.