Neunkirchen

Erstellt am 02. August 2016, 05:17

von Christian Feigl

Holzinger plant eine neue Asyl-Unterkunft. Neunkirchner Unternehmer nimmt 15 Flüchtlinge auf. Stadtchef hat Sorge, weil ihm die fachliche Betreuung vor Ort fehlt.

Für Gesprächsstoff sorgt die bekannte Unternehmerfamilie Holzinger mit ihrer geplanten Flüchtlingsunterkunft, die über der „Kerzendiele“ in der Fabriksgasse entstehen soll: In fünf Zimmern sollen dort bereits demnächst 15 Flüchtlinge aufgenommen werden, die Behörden haben bereits vorbehaltlich einiger kleinerer Adaptierungen grünes Licht signalisiert.

Allerdings sind ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer Holzingers Pläne ein Dorn im Auge: „Weil er das ganze Projekt selbst und nicht von Fachleuten betreuen lassen möchte. Und da bekomme ich Bauchweh, da habe ich kein Vertrauen“, spricht er seine Sorgen offen an und aus.

Bedenken, die Betreiber Patrick Holzinger zerstreut: „Vor Ort werden wir uns selbst um die Betreuung kümmern, es wird sogar ein eigener Mitarbeiter, der diesbezüglich bereits Erfahrung hat, von uns angestellt und somit ein Arbeitsplatz geschaffen, der sich um die Menschen dort direkt kümmert. Es braucht also keiner Angst oder Bedenken haben.“

Wie Pläne nun konkret aussehen und was die NÖN beim Lokalaugenschein vor Ort zu Gesicht bekam, ab Dienstag in der Printausgabe der NÖN Neunkirchen.

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