Erstellt am 11. April 2017, 05:01

Polit-Gezank wegen Geld für Osterhasen. Bunte Metallhasen sollen das Stadtbild bereichern. Die SPÖ zahlte aber nicht mit – mit einer abenteuerlichen Begründung.

Die „wilde“ Gemeinderätin Christa Wallner mit Lebensgefährten Johann Mayerhofer, Bgm. Herbert Osterbauer, ÖVP-Stadtrat Armin Zwazl, Grüne-Klubobmann Johann Gansterer und FPÖ-Gemeinderätin Waltraud Haas-Toder bei der Präsentation.  |  privat

Die Finanzierung von Metallosterhasen, die die Innenstadt zu den Feiertagen attraktivieren sollen, hat zu Irritationen zwischen den Stadtverantwortlichen und der SPÖ gesorgt. Finanziert werden die zwölf Hasen zu 45 Euro das Stück nämlich von allen politischen Fraktionen, nur die SPÖ verweigerte ihren finanziellen Beitrag.

Laut Aussagen von Klubobmann Manfred Baba nur deshalb, weil die Hasen von keinen karitativen Organisationen oder Firmen hergestellt werden. Auf Nachfrage der NÖN, wer denn die Hasen produziert hätte, meinte Baba nur: „Das weiß ich nicht...“

„Natürlich machen sie das in Wahrheit wegen Bele, was ich sehr, sehr kleinlich und schade finde!“ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer

Der wahre Hintergrund des Geplänkels dürfte jedoch die Tatsache sein, dass ÖVP Gemeinderat Michael Bele mit seiner Firma die Figuren produziert. Zwischen ihm und der SPÖ war das Verhältnis zuletzt nicht immer friktionsfrei...

Für ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer ist das Spiel der SPÖ durchschaut: „Natürlich machen sie das in Wahrheit wegen Bele, was ich sehr, sehr kleinlich und schade finde!“

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