Erstellt am 08. März 2016, 08:06

von Christian Feigl

Viele Spekulationen nach Fund von Schwerverletzter. In Neunkirchen ist am Montag in den frühen Morgenstunden eine Tankstellenmitarbeiterin mit einer schweren Kopfverletzung in einer Blutlache aufgefunden worden.

Hier wurde die Schwerverletzte gefunden.  |  NOEN, Feigl
Auch am Tag danach gibt es nicht viele neue Erkenntnisse in Neunkirchen: Fest steht bis dato nur, dass in der Nacht von Sonntag auf Montag die Mitarbeiterin der Eni-Tankstelle an der B17 im Bereich des Hinterausgangs mit schweren Kopfverletzungen und bereits nicht mehr ansprechbar entdeckt worden war. Gefunden wurde die 56-jährige Frau von ihrem Mann, der sich Sorgen machte, weil sie vom Dienst noch nicht nach Hause zurückgekehrt war, obwohl dieser bereits um 21.30 Uhr geendet hatte.

x  |  NOEN, Christian Feigl
Mittlerweile hat die Mordgruppe des Landeskriminalamts die Ermittlungen aufgenommen. Die laut Chefinspektor Leopold Etz in alle Richtungen gehen. Die Tageslosung wurde jedenfalls von der Frau noch ordnungsgemäß im Tresor deponiert, auch in der Tankstelle fehle nichts. Ob vom Opfer Wertgegenstände abhandengekommen sind, ist derzeit noch Stand der Ermittlungen. Denkbar wäre auch, dass die Verletzungen von einem Sturz stammen oder die Frau ein medizinisches Problem hatte.
 
Im Krankenhaus Wiener Neustadt wurde jedenfalls eine Gehirnblutung diagnostiziert. Die 56-jährige schwebt weiterhin in Lebensgefahr.
 
Die Eni-Tankstelle an der B17 war in der Vergangenheit jedenfalls schon mehrmals Schauplatz von Überfällen. Der jüngste, der dritte insgesamt, ereignete sich 2014.