Erstellt am 26. Januar 2016, 07:59

von Christian Feigl

Wasserschaden im neuen Krankenhaus. Garderobenbereich der Bediensteten wurde durch Wassereintritt massiv beschädigt. Schaden muss Verursacher zahlen.

Verwaltungsdirektor Johann Ungersböck: »Der Schaden wird zur Gänze vom Verursacher getragen!«  |  NOEN, Foto: Feigl

Ein massiver Wasserschaden im Keller des Neubaus hält die Verantwortlichen des neuen Landesklinikums seit Wochen auf Trab. Das Wichtigste: Auf den Patientenbetrieb hatte das Malheur keine Auswirkungen, auch finanziell muss der Schaden von der Versicherung der Verursacherfirma, einem Installationsunternehmen, übernommen werden. Der dürfte sich allerdings in der Höhe von bis zu 200.000 Euro bewegen.

Betroffen von dem Zwischenfall war der Garderobenbereich der Bediensteten im Keller: „Eigentlich sind wir selbst durch Zufall darauf gestoßen, als wir einen Automaten aufstellen wollten und das Wasser entdeckten“, schildert der kaufmännische Direktor Johann Ungersböck. Bei der Ursachenforschung wurde dann der Grund des Übels rasch entdeckt: Es hatte ein Ventil zerrissen, dadurch kam es zu einem Wasseraustritt.

Die betroffene Fläche wird auf zwischen 50 und 100 Quadratmeter geschätzt. „Auch in die Gipswände hat es das Wasser gezogen.“ Für Ungersböck ist wichtig, dass dadurch der Betrieb nicht eingeschränkt war: „Die Sanierungsarbeiten sind in der Endphase, es sollte demnächst auch im Keller wieder der Normalzustand einkehren.“