Warth

Erstellt am 21. Oktober 2016, 15:09

Schuldenprävention startet an Fachschule Warth. Junge Menschen sind im Umgang mit Geldgeschäften meist nicht sehr geübt, daher startet an der Fachschule Warth die Initiative NÖ Finanzcard, bei der es praktische Tipps gibt, wie Jugendliche mögliche Schuldenfallen erkennen und vermeiden können.

Kompetente Information der NÖ Schuldnerberatung für Schüler.
Die Personen v. l.: Mag. Gunda Lippitsch (NÖ Schuldnerberatung), Vanessa Rath, Mag. Nicole Bartl (NÖ Schuldnerberatung), Melanie Berger, Fachlehrerin Ing. Elisabeth Mayer-Reithofer und Lena Dobner.
 
 |  Jürgen Mück

„Telefonrechnungen, Bestellungen im Internet oder Kreditkarten - die Liste der möglichen Schuldenfallen kann beliebig fortgesetzt werden. Viele Jugendliche sind besonders gefährdet. Hier setzen wir an und leisten Aufklärungsarbeit“, betont Fachlehrerin Ing. Elisabeth Mayer-Reithofer. „Das Thema Geld ist eines, das den Konsumenten ein Leben lang begleitet. Und man darf nicht vergessen, dass viele ‚frühe Schulden‘ von jungen Menschen noch Jahre nachwirken können“, so Mayer-Reithofer.

Jugendliche sind Zielgruppe für Aufklärungsarbeit

Um junge Menschen von Verschuldung in der Zukunft zu bewahren, setzt die Schuldnerberatung auf Prävention an den Schulen. Die NÖ Finanzcard, ein Zertifikat für Schüler, vermittelt die Grundregeln der Finanzgebarung. Umfragen zeigen, dass für viele Jugendliche Schulden zu haben vollkommen normal ist. Hier müssen gilt es gegensteuern. Es geht darum, Bewusstsein zu schaffen: Was musst du wissen, damit du mit deinem Einkommen später gut auskommst?

Für die Schuldnerberatung Niederösterreich sind Jugendliche und junge Erwachsene schon seit längerem eine Zielgruppe für Aufklärungsarbeit. Als Präventionsmaßnahme gehen Mitarbeiter der Beratung gezielt in Schulen und andere Ausbildungsstätten und bieten dort Workshops und Vorträge zum Thema Geld an, wobei auch das Zertifikat „NÖ finanz-card“ erworben werden kann.