Erstellt am 02. Februar 2016, 02:23

von NÖN Redaktion

Pinkl vor Ausschuss. Rolle des Kurzzeit-Hypo-Chefs Franz Pinkl bei der Verstaatlichung der Hypo als Thema. Wenig Erinnerungen zu Details.

 |  NOEN, APA

Der aus Rohrbach stammende Franz Pinkl, Kurzzeit-Hypo-Chef von Juni 2009 bis März 2010, war am Freitag in den U-Ausschuss des Parlaments geladen. Die Abgeordneten wollen seine Rolle bei der Hypo-Verstaatlichung beleuchten.

Pinkl stellte sich laut APA als Aufdecker dar – allerdings mit wenig Erinnerungen zu Details. Er sagte, er wäre gerne länger Bankchef geblieben. Warum? „Weil ich mit der Vergangenheit nichts zu tun habe – sondern im Gegenteil, Aufdeckung durch das Asset Screening vorgenommen habe“, so Pinkl.

Platz frei für neues Team

Der frühere ÖVP-Politiker Johannes Ditz, der im Jänner 2010 Hypo-Aufsichtsratschef geworden war, habe aber ein neues Team gewollt. Also musste Pinkl seinen Sessel räumen.

Verfahrensrichter Walter Pilgermair zeigte sich des öfteren mit den Antworten Pinkls mehr als unzufrieden, da er an einige Details keine Erinnerung mehr hatte.