Erstellt am 06. April 2016, 04:04

von Christian Feigl

Projekt-Verzögerung beim alten Urbahnhof. Nach Neukalkulation des Großbauvorhabens wird mit den Arbeiten für die ersten 22 Wohnungen nun ab Mai gestartet.

Vor einem Jahr wurde der Spatenstich gefeiert: Vizebgm. Christian Samwald, SGN-Chef Martin Weber, LAbg. Hermann Hauer, Michael Groll von der SGN, Sparkassenmann und Bgm. LAbg. Rupert Dworak.  |  NOEN, zVg

Vor einem Jahr wurde der Spatenstich zum neuen Wohnprojekt am Gelände des ehemaligen und geschichtsträchtigen Urbanhofs noch groß zelebriert – doch bislang ist weder ein Bagger dort aufgefahren noch steht dort eine einzige Wohnung. Im Gegenteil, das Gelände gleicht einer Steppe.

Doch das soll nun definitiv ab Mai der Vergangenheit angehören, wie der Bauträger, die Siedlungsgenossenschaft Neunkirchen (SGN), auf Anfrage der NÖN erklärt. „Leider hat sich bei den Ausschreibungen im Vorjahr gezeigt, dass unser ursprünglicher Plan finanziell nicht realisierbar war“, geht Geschäftsführer Martin Weber ins Detail.

Es seien einige Dinge im Kostenbereich aufgetaucht, mit denen man so nicht gerechnet hat: „In der Baubranche haben wir mit solchen Überraschungen aber immer wieder zu tun!“

Nägel mit Köpfen

Dennoch werden nach einer Neukalkulation nun ab Mai Nägel mit Köpfen gemacht. „Wir starten jetzt mit einer etwas abgeänderten Grundkonzeption voll durch. An der Struktur wird sich aber nichts Gravierendes ändern. Wichtig ist, dass diese Wohnungen auch leistbar sind, sonst macht es ja keinen Sinn“, so Weber.

Insgesamt sollen auf dem 18.000 Quadratmeter großen Gelände im Endausbau 100 Wohnungen entstehen.
Im ersten Bauabschnitt sind 22 Wohnungen geplant. Dieser soll in einem Jahr fertiggestellt sein.
Beendet soll das Wohnprojekt im Jahr 2022 sein.