Erstellt am 11. November 2015, 05:02

von Petra Stückler

Senninger hört auf. Ludwig Senninger wird mit Ende des kommenden Jahres seine Gaststube in Warth nicht mehr öffnen. Er geht in Pension. Erst Anfang des Jahres war Ludwig Senninger, Wirt des gleichnamigen Gasthauses, in Warth und über die Grenzen hinaus im Gespräch.

 |  NOEN, zVg

Er stellte seine Fremdenzimmer für Flüchtlinge zur Verfügung und sorgte damit in der Pittentalgemeinde für Aufsehen, das sich mittlerweile gelegt hat.

Jetzt gibt es wieder Neuigkeiten. Ludwig Senninger wird mit Jahresende die Gaststube schließen, er macht nicht mehr weiter und blickt schon in Richtung Ruhestand. „Nächstes Jahr werde ich 61, dann möchte ich offiziell in Pension gehen.“

Volles Engagement

Bis dahin wird er weiterhin für die Flüchtlinge werken und auch den Kindergarten bekochen. Ob die neuesten Gesetzesänderungen, Stichwort Registrierkassa, ihn auch zu diesem Schritt bewegen, kommentiert er nur lakonisch: „Ich tu mir das nimmer mehr an.“ Da es er keinen Nachfolger sieht, wird das Gasthaus Senninger wohl bald Geschichte sein. Er äußert aber vorsichtige Pläne: „Zimmervermietung und vielleicht auch der Umbau in Wohnungen“, sind für ihn denkbare Szenarien.