Erstellt am 08. März 2016, 12:41

von Christian Feigl

Tankstellenpächter: „Es fehlt überhaupt nichts!“. Eine 56-jährige Tankstellenmitarbeiterin wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag leblos und mit einer schweren Kopfverletzung beim Hinterausgang der Eni-Tankstelle an der B17 in Neunkirchen entdeckt. Die NÖN konnte Tankstellenpächter Gerhard Muik zu einem Gespräch erreichen.

 |  NOEN, Christian Feigl

NÖN: Wann haben Sie Ihre Mitarbeiterin zum letzten Mal gesehen?
Gerhard Muik: Am Sonntagnachmittag war ich noch bei ihr im Geschäft, da war alles ganz normal. Ihr war weder schlecht noch hatte sie über sonstige Anzeichen gesundheitlicher Probleme geklagt.
 
Ihre Mitarbeiterin wurde direkt beim Hinterausgang der Tankstelle gefunden. Wurde etwas geraubt?
Sie hat vorne noch zugesperrt und die Alarmanlage eingeschaltet. Danach wollte sie hinten das Gebäude verlassen. Was dann passiert ist, wissen wir leider nicht. Fakt ist, dass nichts fehlt. Weder etwas vom Inneren der Tankstelle, denn offensichtlich konnte sie hinten nicht mehr rechtzeitig zusperren, noch von ihren persönlichen Gegenständen wie Handy oder Geldbörse.
 
Wie ein Raub schaut das nicht aus.
Auf den ersten Blick nicht, aber es kann natürlich auch sein, dass jemand bei seiner Tat gestört wurde. Die Kriminalisten haben mir versichert, dass sie in alle Richtungen ermitteln. Es ist auch möglich, dass sie eine Gehirnblutung hatte, dadurch zu Sturz kam und nicht mehr hinten zusperren konnte.
 
Wie geht es der Frau?
Im Moment leider nicht sehr gut. Sie hat eine schwere Gehirnblutung, dürfte längere Zeit im Freien gelegen sein und musste sogar reanimiert werden. Ich hoffe natürlich, dass sie wieder ganz gesund wird.