Erstellt am 28. September 2015, 09:07

von Christian Feigl

Kuh beinahe geköpft. Nach einem skurrilen Unfall wurde Fritz Pruggmayers Lieblingskuh „Larissa“ in einer Notoperation gerettet.

Die Spuren sind noch deutlich bei »Larissa« zu sehen.  |  NOEN, Foto: Feigl

Eine nicht alltägliche, ja skurrile Geschichte, spielte sich unlängst auf der Landstraße zwischen Ternitz und St. Johann ab: Eine grasende Kuh wurde dort von einem Autolenker beinahe geköpft.

Peischings Taxlerlegende und Landwirt Fritz Pruggmayer hielt auf seinem Grund zwei seiner Kühe, darunter Lieblingskuh „Larissa“.

Und just sie war es, die von der gesicherten Weide ausbüchste, die Fahrbahn überquerte und am Straßenrand zu grasen begann. Dabei dürfte sie mit dem Kopf in die Fahrbahn geblickt haben. Denn als es bereits dämmrig war, streifte ein mit zwei Männern besetzter Wagen den Kopf der Kuh und richtete diese übel zu.

"Ein Wunder, dass sie überlebt hat"

Zufälligerweise beobachtete ein Nachbar das Geschehen, dem die Männer einen Zettel mit ihren Daten aushändigten. „Larissa sah wirklich schrecklich aus, der Kopf war komplett offen, die Nase gebrochen, eigentlich ein Wunder, dass sie überlebt hat!“, so Pruggmayer.

Dafür verantwortlich zeichnete letztlich Tierarzt Christian Kahofer, der die Kuh in einer zweistündigen Notoperation retten konnte. Mittlerweile hat sie das Trauma halbwegs überwunden: „Sie frisst schon wieder ein bisschen, aber wir müssen aufpassen, dass es zu keinen Infektionen kommt“, weiß der Landwirt. Der Unfall selbst wurde zu einer Sache für die Polizei und Versicherungen. Sie werden nun entscheiden, wie es weitergehen wird.