Erstellt am 20. September 2015, 18:55

von Christian Feigl

Ternitz wird Transitquartier. Seit Sonntagabend ist es gewiss: Die Stadt Ternitz im Bezirk Neunkirchen wird Kriegsflüchtlinge aufnehmen.

 |  NOEN, Christian Feigl
Allerdings nur vorübergehend, in einem sogenannten "Transitquartier". Dieses wird in der ehemaligen Löwa-Halle am Hans Czettel-Platz eingerichtet.

„Über Ersuchen der Bezirkshauptmannschaft haben wir die am Hans Czettel-Platz 2 gelegene ehemalige Löwa-Halle als mögliches Transitquartier gemeldet. Unter der Leitung und Verantwortung des Roten Kreuzes, Bezirkskommando Neunkirchen, sollen nun beginnend mit 21. September die ersten Kriegsflüchtlinge eintreffen und ihr Lager in dem provisorischen Quartier beziehen“, so SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak in einer ersten Stellungnahme.

Transitquartier für Kriegsflüchtlinge

„Das Objekt ist als Transitquartier mit einer Warm- und Kaltversorgung eingerichtet und soll den Kriegsflüchtlingen auf der Durchreise in andere Länder für maximal 72 Stunden zur Verfügung stehen. Für uns bedeutet das ein ständiges Kommen und Gehen von Kriegsflüchtlingen“, geht Rot Kreuz Bezirkskommandant Walter Grashofer ins Detail.
 
 „Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, habe ich zur Unterstützung der Polizeiinspektion Ternitz einen Securitydienst beauftragt, der seine Aufgaben rund um die Uhr wahrnehmen wird“, so der Stadtchef.
Noch am späten Sonntagnachmittag wurden die umliegenden Anrainer mit Flugblättern informiert. Auch der Gemeinderat wurde von dem Vorhaben in Kenntnis gesetzt.

Mehr dazu ab Montag in der Printausgabe der NÖN Neunkirchen.