Scheiblingkirchen-Thernberg

Erstellt am 15. Juni 2017, 05:00

von Tanja Barta

Alt und Neu vereint: Architektur-Preis gewonnen. Markus und Karin Wagner konnten mit ihrem architektonischen Meisterwerk die „Goldene Kelle“ gewinnen.

Das Familienprojekt ist mehr als gelungen. Karin und Markus Wagner mit ihren beiden Kindern.  |  www.wolfsbrau.at

Ein altes Brauchtum in einem modernen aber auch geschichtsträchtigem Gebäude untergebracht. Markus und Karin Wagner ist mit ihrer Brauerei und dem architektonischen Werk rundherum etwas gelungen, das den Ort Thernberg sehr bereichert.

Begonnen hat die Geschichte des Bauwerks vor rund acht Jahren. „Das war damals ein Bauernhof und den haben wir fast komplett abgerissen“, so Karin Wagner über die Anfänge der Brauerei. Die Familie überlegte sich, wie sie alt und neu am besten unter einen Hut bringen könnte. „Wir haben dann die Grundrisse mehr oder weniger an manchen Stellen einfach nachgebaut“, so Wagner weiter. 2011 wurde dann der Spatenstich gesetzt.

Firmen aus der Region

„Und dann bauten wir ein Jahr“, erinnert sich Markus Wagner zurück. Beim Bau wurde darauf geachtet, auch Firmen aus der Region miteinzubinden. „Das war uns ein wirklich wichtiges Anliegen“, so Markus Wagner.

Jetzt, knapp sechs Jahre nach Baubeginn können sich das Heim der Familie Wagner, aber auch der Betrieb sehen lassen.

Da nicht nur die Familie selbst, sondern auch etliche Besucher von der Architektur des Gebäudes begeistert waren, haben sich Markus und Karin Wagner bei der Goldenen Kelle beworben. Hier bewertet eine Jury den Bau ganz genau, doch am Ende entscheiden die Leser eines Magazins, wer die Nase vorne hat. Im Jahr 2016 war es die Familie Wagner mit ihrer Brauerei. „Es ist schön, dass so viele Leute für uns gestimmt haben“, freut sich Wagner. Den Preis überreicht bekommt sie diesen Donnerstag.

Die Architektonik konnte überzeugen.  |  www.wolfsbrau.at