Erstellt am 08. März 2016, 03:34

von Christian Feigl

Weiter Rätselraten um neuen SPÖ-Chef. Noch in dieser Woche soll der Name dem Stadtparteivorstand präsentiert werden: Günther Kautz ist es nicht!

Florian Dinhobl, Gerd Schauer, Benedikt Wallner, Christian Moser, Hans Hechtl, Gerlinde Metzger, Christian Ofenböck, Patrizia Fally, Manfred Baba, Dogan Yeter, Günther Kautz, Andrea Kahofer, Monika Sekulic und Anja Graf bei der Klausur.  |  NOEN, SPÖ NK

17 Mitglieder der Neunkirchner SPÖ trafen sich am Wochenende zu einer zweitägigen Klausur im Burgenland: Dabei sollte auch geklärt werden, wer die Position des Stadtparteiobmanns nach dem Rücktritt von Johann Mayerhofer übernimmt.

Geklärt wurde die Personalfrage zwar, doch mit dem Namen möchten die Verantwortlichen noch nicht hinausgehen: „Es gibt einen einstimmigen Vorschlag, aber der muss in den kommenden Tagen erst von der Stadtpartei abgesegnet werden. Vorher gibt es auch keinen Namen“, erklärt Stadtrat Günther Kautz, der selbst als heißer Kandidat für den Posten, den er bereits einmal innehatte, galt.

Ob dem tatsächlich so ist, wollte er am Sonntag im Gespräch mit der NÖN nicht kommentieren. Nur soviel: „Ich gehe davon aus, dass es um unseren Vorschlag auch im Stadtparteivorschlag keine Diskussionen geben wird!“ Allerdings: Letzten Recherchen zufolge soll der Name von Kautz doch nicht am Zettel stehen.

„Das gibt uns wieder Kraft"

Grundsätzlich sei die Stimmung bei der Klausur sehr gut und positiv gewesen: „Das gibt uns wieder Kraft und trägt uns durch die nächsten Monate, wo wir einiges vorhaben“, so Kautz.

Auch bei den Schwerpunktthemen will er noch nicht alle Pfeile aus dem Köcher nehmen, verrät aber, dass das Thema Wohnbau in den kommenden Monaten intensiv beackert werden wird.

„Wir wollen von der Stadtregierung wissen, was mit den vielen leeren Wohnungen und ehemaligen Gemeindebauten passieren wird. Es muss für die Bevölkerung leistbare Wohnungen geben, da gibt es aus unserer Sicht doch sehr großen Nachholbedarf“, so Kautz.

Auch die Übertragung der Fußballspiele der Europameisterschaft am Hauptplatz wird dem SPÖ-Team einiges an Arbeit abverlangen.