VON TINA WESSIG
In den Bundesländern geht es kleinen, oft einklassig geführten Schulstandorten an den Kragen: Salzburg etwa wird Ende des Schuljahres zwei Schulen schließen, die Steiermark erwägt, im Herbst einige Kleinstschulen zu sperren. In Kärnten, Oberösterreich und dem Burgenland steht die Entscheidung noch aus. Sicher aber ist, dass ein klares Nein dazu aus NÖ kommt: „Es sind keinesfalls Schließungen von Kleinschulen geplant“, beruhigt Bildungslandesrat Karl Wilfing.
„Wir erhalten bewusst auch kleinere Schulen, weil sie Bildungs- und Kultureinrichtungen in den Dörfern darstellen. Stirbt die Schule, stirbt das Dorf. Außerdem wollen wir nicht, dass unter zehnjährige Kinder pendeln müssen“, so Wilfing. Schon heute gebe es gemeinsame Verwaltungseinheiten für Kleinschulen – und das solle auch so beibehalten werden. „Sicher ist: Die Schule bleibt im Dorf.“






