Gewalt ist allgegenwärtig, Gewalt betrifft alle. Daher muss sie nachhaltig bekämpft werden. Am besten funktioniert das, wenn jene Akteure, die sich aktiv mit Gewaltprävention und der Betreuung von Opfern befassen, so gut wie möglich vernetzt werden. Dieser Gedanke war im Jahr 2010 Anlass für die Gründung des „Bündnisses gegen Gewalt“. Am 24. Jänner hat das Bündnis ein Symposium im Raiffeisenforum in Wien veranstaltet.
„Gewaltprävention ist nicht nur Aufgabe der Exekutive, die gesamte Gesellschaft kann einen Beitrag zu weniger Gewalt leisten“, sagte Gastgeber Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und Präsident des „Kuratoriums Sicheres Österreich (KÖS).
Mittlerweile hat das Bündnis gegen Gewalt stolze 300 Partner in Österreich, darunter Ministerien, Länder, Institutionen und Nichtregierungsorganisationen (NGO). Sie haben 650 Initiativen, Studien und Projekte zur Prävention gemeldet, die derzeit in Österreich umgesetzt werden. Diese Projekte werden jetzt dem Förderbeirat vorgelegt, der entscheidet, welche davon künftig unterstützt werden.
Psychoanalytikerin Rotraud A. Perner unterstützt das Bündnis gegen Gewalt mit wissenschaftlicher Expertise. „Ansatzpunkt gelungener Gewaltprävention sind immer Menschen“, sagt Perner.







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