Vor eineinhalb Wochen gab es einen Zwischenfall im Kremser Behördenhafen, bei dem ein Ausflugsboot den Anlegesteg zertrümmert hat. Unfallursache war menschliches Versagen.
Der Pegel der Donau war am 20. Jänner nach heftigen Niederschlägen binnen Stunden um rund drei Meter gestiegen. Da beschloss die Firmenleitung der „Nostalgie Tours Wachau“, das Ausflugsschiff „Mariandl“ in Sicherheit zu bringen. Es war an seinem Heimatsteg in Stein verankert und drohte durch Treibholz beschädigt zu werden. Also sollte der Kapitän „Mariandl“ im geschützten Hafenbecken der Firma Mierka befestigen. Er bekam laut Polizei den Auftrag, stromabwärts zu fahren und in die Bucht einzubiegen. Allerdings bog der ortsunkundige Kapitän einen Kilometer zu früh ab und steuerte das für 148 Passagiere vorgesehene Motorschiff trotz der Verbotsschilder in den viel zu kleinen Behördenhafen. Dabei kam es bei starkem Wind zur Havarie: „Mariandl“ zerlegte den Polizeisteg.







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