Meteorologen gehören für gewöhnlich nicht zu jenen Menschen, die gerne mit Superlativen um sich schmeißen. Darum lässt die Aussage der ZAMG-Wetterexperten, die derzeitige Kälteperiode sei "ungewöhnlich", schon einigermaßen aufhorchen. Vor allem im östlichen Flachland zog sich das Quecksilber in den Thermometern immer mehr zurück, Kältepol des Landes war eindeutig das Waldviertel in Niederösterreich. Die eisige Prognose: Es wird noch kälter.
Für einen Ort, der nur 559 Meter hoch liegt, sind minus 22,6 Grad schon ganz ordentlich. Litschau im nördlichen Waldviertel wurde zwar von Seefeld (minus 22,9) knapp geschlagen, doch das Tiroler Wintersportzentrum liegt immerhin mehr als 600 Meter höher. Weitra mit minus 21,9 Grad und Zwettl mit minus 21,4 Grad untermauern die eisige Vormachtstellung des Waldviertels eindrucksvoll.
Eine derartige lange und heftige Kältewelle ist in Österreich nicht alltäglich. Alexander Orlik, Klimatologe der ZAMG am Freitag: "Insgesamt dürften wir bei dieser Kältewelle selbst in den Landeshauptstädten auf eine Serie von etwa fünf bis sieben Tagen am Stück kommen, an denen die Temperatur unter minus zehn Grad gesunken ist. Das kommt in Österreich im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre vor. Ähnliche Kältewellen gab es 2006, 1996 und 1985. Wobei die Kältewelle 1996 am ehesten mit unserer derzeitigen Frostserie vergleichbar ist, weil 2006 die Temperaturen großteils nicht so ganz tief waren."
Spitzenreiter bei den Landeshauptstädten ist abermals Wien. Auf der 450 Meter hoch gelegenen Jubiläumswarte in Ottakring wurden minus 18,3 Grad gemessen - nur 3,7 Grad mehr als am 2.864 Meter hohen Pitztaler Gletscher. Klagenfurt schaffte es in dieser Rangliste als einzige Landesmetropole mit minus 9,9 Grad nicht über die Minus-Zehn-Grad-Hürde.
Kälte - Österreich zittert weiter sinkenden Temperaturen entgegen

5 Kommentare
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unbekannt
(29)
03.02.2012 15:21
(0)
Die sind hin ...
.egal ob sich wer was denkt oder nicht. Übrigens wurde die 6. Armee nach Stalingrad neu aufgestellt - um dann bei den Seelower Höhen in einer Stärke von 150 000 Mann erneut aufgerieben zu werden.
In den letzten sieben Kriegstagen gab es auf deutscher Seite 1,2 Millionen gefallene Soldaten. Ein einsamer Rekord bedenkt man das bei der Panzerschlacht von Kursk binnen einer Woche 500 000 deutsche fielen.
Noch mehr Detaillls Herr Fink?
In den ersten sechs Monaten des Ersten Weltkrieges fielen 74% der österreichischen Offiziere!
Hören wir auf über diesen Wahnsinn nachzudenken, denken wir lieber darüber nach wie wir solchen Wahsnsin ein für allemal vermeiden und denken wir an uns denn das "Kapital" edrängt uns bereits ohnhin wieder in so einen Wahnsinn!
04.02.2012 10:01
(0)
Abschaffen das Bundesheer !
bei so viel leid in der vergangenheit, denke ich an eine abschaffung des bundesheeres ! wogegen der prachtfink in einem seiner früheren statements der beibehaltung des bundesheeres mit zwangsmusterung, das wort redet !!!
unbekannt
(29)
04.02.2012 15:06
(0)
Ich bin auch für das Bundesheer Herr kiebitz ...
...allerdings nie für Agressionskriege damit! Zur Verteidigung, zur Unterstützung, als sinngebender Faktor - ja aber bestimmt nicht um damit Größenwahn zu förden!
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