VON THOMAS JORDA
Ein besonderes Jahr für die Wellenklänge in Lunz am See. Das Festival für zeitgenössische Kunst feiert das fünfzehnjährige Bestehen und nimmt das Jubi- läum 100 Jahre Internationaler Frauentag zum Anlass für ein Fest starker Frauen. Das Motto „Schaumkronen für Sirenen“ gemahnt an die antike Mythologie; Sirenen betörten die Seefahrer mit ihrem Gesang, was beinahe Odysseus und seiner Mannschaft zum Verhängnis geworden wäre.
Intendantin Suzie Heger über diese Fabelwesen, die auf der Lunzer Seebühne ihr Unwesen treiben werden: „Herangetragen werden sie von Schaumkronen; Es kommen einheimische Frontfrauen und internationale Solistinnen nach Lunz, das für drei Wochen zu einem Hotspot der Kunst wird, der Begegnungen mit der großen, weiten Welt im tiefen Mostviertel ermöglicht.“
Das Festival mit seiner traumhaften Naturkulisse am Seeufer bringt u. a. Aldona mit französisch-polnischem Jazz, Chris Pichler, die Romy Schneider verkörpert, „O’Questrada“ mit portugiesischem Jazz, die großartige Schweizerin Erika Strucky mit grandiosen Stimm-Kunstwerken und Artist-in-Residence Stefanie Mold, die ihr Lieblingslokal „Aquarium“ von Linz nach Lunz verlegen wird.





















