„200 Jahre und immer noch weise? Verstaubte Paragraphen oder lebendige Leitlinien?“ So betitelt sich ein Vortrag im Haus der Regionen in Krems. Der Grazer Universitätsprofessor Willibald Posch wird über einen Eckpfeiler österreichischen Zivilrechts sprechen, das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch. 200 Jahre ist das von Kaiser Franz I. publizierte Rechtswerk alt, mehr als die Hälfte der rund 1500 Paragraphen darin sind aktuell in Kraft.
Im AGBG werden zivilrechtliche Angelegenheiten geregelt, von der Geburt über den Hauskauf bis zum Erbrecht. Aktuell gibt es eine Diskussion darüber, ob bzw. wie das ABGB reformiert werden kann. Eine Frage, die auch im Hinblick auf die Europäisierung des Privatrechtes bedeutsam ist.
Am 29. Februar, Haus der Regionen, Donaulände 56, Krems. Moderation: Thomas Jorda, stv. Chefredakteur NÖN.
Beginn um 18 Uhr. Anmeldung unter 02732/85015. Der Eintritt ist frei!







