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15.01.2012 | 18:58 |
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AAA-Verlust: Die Welt geht noch nicht unter...
knabl_kommentar
Leitartikel von Harald Knabl

Geht jetzt die Welt unter? Der Verlust der höchsten Bonitätsstufe ist das Ergebnis jahrzehntelanger Politik mit Spendierhosen. Das schmerzt. Der letzte Beweis für die Notwendigkeit grundsätzlicher Staatsreformen ist damit allerdings auch erbracht. Das ist eine große Chance: Nützen wir sie.
Seit Jahrzehnten mahnen kluge Köpfe dieses Landes tief greifende Änderungen ein. Das, was wir uns leisten, um den Parteienstaat satt finanzieren zu können, ist seit längerer Zeit nicht mehr tragbar. Der Verwaltungsaufwand unseres Staates, die Luxusprivilegien staatlicher Betriebe, der unangebrachte Aufwand bei den Sozialversicherungsträgern und vieles, vieles mehr, das alles trägt sich längst nicht selbst. Doch anstatt Einsparungen zu verordnen, wurde das prunkvolle Gebilde mit immer neuen Schulden bezahlt. Den Mut, vor das Volk zu treten und Einschnitte zu verkünden, hatte niemand. Jetzt sind wir dazu gezwungen worden.
Aus diversen Kinofilmen wissen wir, was die Politik reflexartig tut, wenn es dem Staat schlecht geht: Steuern erhöhen, das Volk für die eigene Unzulänglichkeit zur Kasse bitten.
Wer glaubt, solche Reaktionen spielten sich nur in Nottingham nahe dem Sherwood Forest ab, der irrt. Noch bevor man sich ernsthaft mit Einsparungspotenzialen auf allen von der Politik beeinflussbaren Ebenen beschäftigte, wurde ganz unverschämt laut über neue oder höhere Besteuerungen nachgedacht. Es wird eh’ nix nutzen, diese höheren Steuern werden kommen müssen, die Art und Weise, die Möglichkeiten eines schlankeren Staates zu ignorieren, ist aber dreist und gibt wenig Hoffnung auf Läuterung.
Und das trifft beide Regierungsparteien. Die SPÖ, weil sie die Krise nutzen will, um den ihr abhanden gekommenen Klassenkampf als Stilmittel wieder zu etablieren, die ÖVP, weil sie ihr Beamtenklientel nicht in den Griff bekommt. Beispiel? Da verlangt der Parteichef einen sofortigen Aufnahmestopp und der oberste (schwarze) Beamtengewerkschaftschef „kann sich das nicht vorstellen“.
Er wird es lernen müssen. Die Zeit des Herumredens, des Taktierens um den Krisengewinnler ist seit Freitag vorbei. Der Verlust des AAA-Rankings ist noch keine Katastrophe. Unsere Welt geht keinesfalls unter. Da eher noch unsere Politiker.




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16.01.2012 09:39

(0)
Regierung!
Das haben wir jetzt von unseren unfähigen Politikern!
Fink
16.01.2012 10:42

(0)
Laut Einfaltsweiche
sind natuerlich wieder einmal die Kaerntner daran schuld.

Net waoha?
Bahnweiche
16.01.2012 10:54

(0)
Effen Bube,
verdreh mir nicht das Wort im Mund!
17.01.2012 06:47

(1)
Aber gewählt haben wir diese "Unfähigen" schon selber
Bin ich Eisenbahner, renn ich zu meinem Gewerkschafter und sage: "Ich will mit 51,5 Jahren in Pension gehen". Bin ich Bauer, renn ich zu meinem Bauernbundobmann und schrei: "Den Agrardiesel brauch ich aber schon!". Bin ich Lehrer, renn ich zum Neugebauer: "Keine Minute länger in der Klasse". Beliebig fortsetzbar.
Leute, wir bedienen uns alle an diesem Staat. Jawohl, wir müssen sparen, aber nicht bei mir ...
Beim Reden sind wir sehr gscheit und wissen alles besser. In der Praxis wählen wir jene, die uns unsere Pfründe sichern.
unbekannt
16.01.2012 11:27

(0)
Wie wäre es ...
...auch mal von Steruer Hinterziehung und entsprechenden Kontrollen zu reden?

Wenn man weiß das die Steuer Hinterziehung jährlich auf das dreifache dessen geschätzt wird was der Staat für Arbeistlose ausgibt - wäre das doch ein Ansatz der weder Sparmaßnahmen noch Steuererhöhungen erforderlich macht oder?
17.01.2012 11:58

(0)
Davon geht die Welt nicht unter ....
... sang schon mal zarh leander in den 40iger jahren ! na, sie ging unter ! es liegen geschätzte 14 milliarden geparkt in stiftungen, als " abgebogenes steuergeld " in diversen steueroasen !!! einen teil davon flüssig zu bekommen wäre schon eine große hilfe ! jedoch die steuerhinterzier werden dies nicht freiwillig herausrücken ! was tun ? man weiß schon seit dem dicken pröll, dieser bekam eine cd des deutschen finanzamtes zugespielt, werd die hinterzieher sind !!! so weit so gut, was hat men seither unternommen von seiten der finanz um an diese gelder zu kommen ??? nix !!! aber die kleinen leute drangsalieren, ja geradezu erschrecken, mit allen möglich angedachten grauslichkeiten !!! wozu die grauslichkeiten, sie dad gute liegt in diversen steueroasen, man müßte es nur heben wie einen schatz, dann hätten wir bald wieder das trippl AAA !!! pröll tat schon nichts dergleichen und die schottermitzi tut auch nichts !!! warum ? weil es leichter ist die nasenbohrer zu belasten !
17.01.2012 15:27

(0)
Ja der johannes und andere idi...hat sie gewählt....
....der kiebitz war nicht so blöd, ich habe sie nicht gewählt, die sollen sich gefälligst selbst wählen ! daher brauche ich mir jetzt, wie der johannes, keine gewissensbisse und keine vorwürfe machen !
roda
17.01.2012 17:15

(0)
@Johannes
ein kleiner Hinweis - kein Eisenbahner will mit 51 in Pension gehen, er wird eher in die Pension geschickt - das ist ein feiner Unterschied!
Ausserdem gibt es bei den sogenannten "Alteisenbahnern" gar keine Frühpensionisten, da es sich hier um Dienstverträge handelt, die aus meiner Sicht von schwarz/blau seinerzeit einseitig gebrochen wurden.
Und noch etwas zum Nachdenken - wieso wollte beispielsweise in den 70-er Jahren keiner zur Bahn gehen, obwohl dort doch angeblich so paradiesische Zustände geherrscht haben sollen?
Eh klar - man wollte eben mehr verdienen - und da war die Bahn die falsche Adresse.
Aber genau diese Leute sind die Neider von heute!!!
Bahnweiche
18.01.2012 22:34

(0)
Ich bin dem einzelnen
Eisenbahner ja nicht böse, die wären ja dumm wenn sie länger arbeiten würden, außerdem rettet das alleine nicht den Staatshaushalt.
Aber schau uns doch bitte nicht für so blöd an, lieber roda, die wollen sehr wohl so früh wie möglich in Pension gehen.
Zumindest machen das alle Eisenbahner die ich kenne.
roda
18.01.2012 23:05

(0)
na dann frag einmal genauer nach
Hast du sie auch gefragt, welche Abschläge mit einem verfrühten Pensionsantritt verbunden sind?
Letztendlich muß das jeder für sich selbst durchrechnen und entscheiden, aber ich kenne nicht viele, die so wahnsinnig gerne freiwillig in die Pension gehen wollen - im Gegenteil!
Sie werden eher in die Pension "gemobbt" - klar daß sich dann manche auch für den Schritt in die Pension trotz schwerer finanzieller Nachteile entschließen(müssen).
Und noch ein kleiner Tipp zu solchen Unterstellungen - man soll nie verallgemeinern, sondern immer auch die individuelle Situation der einzelnen Betroffenen berücksichtigen, egal um welche Berufsgruppe es geht.
Gerade gegen die Eisenbahner wird schon jahrelang in unverantwortlicher Art und Weise Stimmung gemacht - wohl aus politischem Kalkül!
Der ÖVP könnte das bei den Beamten noch auf den Kopf fallen, denn auch dort kann man in der Bevölkerung jede Menge Neidkomplexe schüren!
unbekannt
19.01.2012 00:10

(0)
Eisenbahner & Pension
Na und wer sucht nicht nach optimaler Basis für seine Vorstellungen?

Die Eisenbahner eben nach früherer Pension. Dafür nehmen sie ja auch einiges in Kauf: Schichtbetrieb, Frühaufsteher, Turnus jeder Art, Kälte, Hitze und noch einiges mehr.

Was steht auf der Anderen Seite?

Da stehen Leute die gehen nur mehr hackeln mit der Pension vor Augen. Die Reden hängen mir schon beim Hals raus: "Wurscht, iss ma alles egal, mei Pension wüü i, ollas aundare is ma wurscht"!

Und so passiert was passiern muss: Erkennt der Feind eine Schwahstelle dann nützt er sie, ganz klar. Die Unternehmer fokkusieren ihre Beschäftigten auf diese Pension, stellen sie als Lebenszweck hin, als Non Plus ultra - und verschärfen die Situation somit noch mehr. Zu Ihren Gunbsten, eindeutig - der Lohn wird zum Lotto Einsatz gemacht, damit kann man die Pension gewinnen aber bis dahin muss man spielen und man gewinnt nicht immer, aaaaaber die Pension ......

..und dann stehen 80% der unselbständig Erwerbstätigen mit lausigen öS 10.000,-- Pension da!

Die BAuern lassen sich 66% Ihrer Pensionen vom Staat zahlen, die Unternehmer 72%, die Beamten 84% - der einzige der Kostendeckend eingezahlt ist der Unselbständig Erwerbstätige und an dessen Topf hängen sich dann alle noch!

Blöd gelaufen, ein Leben lang hinter einer Lüge hinterher, die Hände reiben sich alle anderen im Endeffekt ........


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