Mit der Einigkeit ist das in Europa so eine Sache. Geht’s allen gut, frönt man da und dort schnell einmal dem Nationalismus. Geht’s einem schlecht, sagt man gern, der muss sich erst mal selbst helfen. Aber wehe, wenn die große Krise kommt! Da sitzen dann auf einmal alle wieder im selben Boot. Und schaffen es nach Monaten doch noch, ein gemeinsames Papier zu unterschreiben. Auch wenn da, nämlich beim letzte Woche abgesegneten Fiskalpakt, erst wieder einer (England) gekniffen hat. Und auch wenn da noch immer einer (Europas Parlament) wieder nicht mit am Tisch saß.
Zu verdanken hat die Union ihr erstes, gemeinsames Lebenszeichen seit langem jedenfalls einzig und allein einer: Europas neuer Eiserner Lady mit dem sanften Lächeln überm Wollkostüm – Madame Merkel…
Europas neue Eiserne Lady
07.02.2012 06:22
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na geh, die Angela und eisern
Die Miss "I want my money back" Thatcher und die Merkel sind kein guter Vergleich. Frau Thatcher war Europa sowas von egal, die hätte nie und nimmer auch nur einen Finger gerührt, wenn's damals Probleme gegeben hätte, wie ihr heutige Enkel Cameron auch.
Angela Merkel tut, was getan werden muss, und schaut dabei nicht aus, als wäre sie sonderlich begeistert darüber. Aber ja, es stimmt: Sie tut wenigstens etwas. Das es nicht mehr und beherzter ist, ist nicht ihre Schuld, sondern der Bremser in den Nationalstaaten.
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