Der Plan, den die Bundesregierung bezüglich der Wehrpflicht verfolgt, wird immer diffuser. Bei der Ausmusterung der Offiziere in der Theresianischen Militärakademie hatten SPÖ-Verteidigungsminister Norbert Darabos und sein General Edmund Entacher noch harmonisch den frisch gebackenen Leutnanten verkündet, wie wichtig und unverrückbar ihnen die Wehrpflicht ist.
Wenige Tage später wurde das im Ministerium bereits wieder relativiert, nachdem SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl diese in Frage gestellt hatte. Jetzt sollen überhaupt gleich mehrere Modelle auf den Tisch gelegt werden und dann das Volk darüber abstimmen. Das Schlimme an diesem Gemurkse: Es ist nicht mehr wirklich zu erkennen, wofür der Verteidigungsminister, wofür die Regierung in dieser Frage steht. Das ist politische Hilflosigkeit.
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